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Malta im Wandel der Zeit

Das der kleinste europäische Inselstaat eine bewegte Vergangenheit hinter sich hat wird jeder schnell erkennen, wenn er sich ein wenig mit der Geschichte auseinander setzt. Malta bietet ein sehr angenehmes Klima und sehr freundliche offene, aber nicht aufdringliche, Menschen. Es gibt sehr viele kleine und enge Städte und eine sehr hohe Anzahl an Kirchen und Kappellen. Aus der britischen Kolonialzeit sind noch deutliche Spuren zu ersehen, so z.B. die Balkons und der Linksverkehr. Weiterhin wird hier ein sehr gutes, sauberes, Englisch gesprochen - nicht umsonst finden in Malta auch sehr viele Sprachschulen ihr Dasein.

Ich bin im Jahr 2010 das erste Mal nach Malta gereist, geplant für eine Woche musste ich aber aufgrund des freundlichen Vulkanausbruchs in Island einige Tage länger dort bleiben, weil keine Flüge in den weiteren europäischen Raum möglich waren. Dabei bin ich mit dem "Malta-Virus" infiziert worden und reise seitdem jedes Jahr für mehrere Wochen dorthin um zu relaxen und viel zu fotografieren. Ja - ich kenne mittlerweile Malta ziemlich gut und nein - es wird nicht langweilig:

Malta verändert sich von Jahr zu Jahr. Gerade von 2010 auf 2011 ist sehr viel passiert. Es wurden die alten gemütlichen Busse ausgemustert und durch moderne, eher nicht für die engen Straßen Maltas geeignete, ersetzt. Die Verbindungsstraßen zwischen den Städten wurden ausgebaut, mehr beleuchtet und mit Kreiseln versehen. Der Fähranleger in Cirkewwa wurde neu gestaltet und die Stadtmauer in Valletta und der zentrale Busbahnhof wurden durch eine moderne Architektur ersetzt (leider). Die Hafenbrücke an der Einfahrt zum Grand Harbour wurde ebenfalls durch eine moderne und hübsch illuminierte ersetzt, was mir wiederum gefällt.

Wenn Sie also meine Malta-Fotos ansehen und auf den Dateinamen achten (die Jahreszahl ist dort enthalten), werden Sie eventuell verstehen was ich mit diesem Essay meine.

Burkhard Otto
Seevetal, Germany