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Mein Stil zu fotografieren

Ich bin ein sogenannter "Freihandfotograf" und Autodidakt. Die meisten meiner Bilder, auch Aufnahmen in der Dämmerung, entstehen ohne den Einsatz eines Stativs. Lediglich bei der Produktfotografie und gezielten Langzeitaufnahmen kommt das Stativ ins Spiel. Hierbei hilft natürlich die (noch) vorhandene ruhige Hand und die Möglichkeit in höhere ISOs gehen zu können.

Generell beschneide ich auch keine Bilder, sondern versuche sie schon während des Shootings horizontal in der Waage zu halten und die Aufteilung dem entsprechend vorzunehmen. Lediglich wenn ich wirklich mal etwas störendes am Bildrand übersehen habe, was mir erst am Computer auffällt, wird hier nachgebessert.

Grundsätzlich nehme ich im RAW bzw. DNG-Format auf, nutze den AWB der bei meinen jetzigen Kameras m. M. nach sehr gut funktioniert und wandle lediglich für das Internet auf JPG um. Hierbei wird natürlich auch dann die Größe in Bezug auf die Pixel angepasst.

Ich nutze drei Modi an meinen Kameras:

  1. Zeitautomatik: Hierbei wähle ich die Blende manuell aus, je nach dem Schärfentiefen- / Tiefenschärfenbedürfnis. Abhängig von der gewählten ISO wird so die Verschlusszeit durch die Kamera generiert. Dieses bietet sich für die Landschafts- und Architekturfotografie an.
  2. Blendenautomatik: Ich wähle die Verschlusszeit manuell aus und lasse die Kamera die Blende auswählen. Dieses bietet sich für schnell bewegliche Motive (z.B. Hund am Spielen) oder auch fließendes Wasser an. Bei letzterem kann man somit schöne Effekte hervorrufen.
  3. Manuell: Dieses bietet sich für die Landschaftsfotografie gerade auch mit Sonnenuntergängen oder schwierigen Lichtbedingungen an. Hier ist allerdings ein Stativ von Vorteil, da man so m.M. nach besser und in Ruhe die optimale Einstellung herausfinden kann.

Burkhard Otto
Seevetal, Germany